Als Pfleger, Betreuer und Berater schafft uns die psychische Krankheit eine Möglichkeit den Umfang der Fähigkeiten zu untersuchen, die vom Klientel in früheren Erfahrungen entwickelt worden sind. Dadurch werde ich meiner Verantwortung gerecht, dem Klientel bei der Aktualisierung der Probleme zu helfen, sofern die vorgehenden Erfahrungen noch zu keiner vollen Selbsterkenntnis geführt haben. Therapeutisch zu wirken bedeutet für mich als Betreuer keine Problemlösung anzubieten, die jedem Klientel gleichermassen nützt. Für mich besteht die Möglichkeit dem Klientel zu helfen Schrittweise sein Problem in angriff zu nehmen und dabei die Fähigkeit zu erlernen und zu entwickeln, sich an dessen Lösung zu beteiligen. Die Entwicklung zur Fähigkeit zur Partizipation ist eine Psychologische Aufgabe. Therapie heisst, bereit sein sich zu verändern. Wie weit die Veränderung gehen soll bestimmt der Betroffene, der zu einer Therapie einwilligt. Wie fern dies ist, entwickelt sich in der Auseinandersetzung mit der Sammlung von Informationen, dem erkennen von Problemen und Ressourcen, dem festlegen von Zielen, der Planung der Massnahmen, dem durchführen der Massnahmen und dem evaluieren der Wirkung unter dem Aspekt der Sicherheit. Das Klientel sollte im Idealfall die Informationen als solche verstanden haben, dabei setzt dies voraus, den Sachverhalt zu erkennen und zu einer Entscheidung darüber zu gelangen, was zu tun ist, mit dem Gefühl des Wohlbefindens im Bezug auf Selbst und- Fremd- Verantwortung. Um sich für die therapeutische Entwicklung konzentrieren zu können hängt wesentlich die Entfaltung von der Frage ab, ob das Klientel sich an der Aufarbeitung und Lösung seines Problems beteiligen oder passiver Empfänger medizinischer oder pädagogischer Aufmerksamkeit sein soll. Jedenfalls soll die Entwicklung Gesundheitsfördernd sein, mit dem durchlaufen von Verdrängung, Erwägung, Vorbereitung, Durchhaltung- und Lösungsphasen, die nicht nur von Elisabeth Kübler Ross ähnlichen Sterbephasen bedeuten sondern eine Art Milieutherapeutischer Prozess der wenn nötig auch ein Wechsel dieses beinhaltet und auch erwähnte Phasen bedeuten.  Wonach diese Neuorientierung wie eine Art Metamorphose sein kann. Man fühlt sich Neugeboren oder hat eine zweite Chance, es gibt diverse Ausdrücke welche dafür bezeichnend sein können.  Mir gefällt das Bild des Schmetterlings, welches danach noch immer sehr Fragil und dennoch sehr Bunt umherflattert, was für mich bezeichnend ist, da ich in der Nordwestschweiz in dem Beruf wie z.B. der Wanderfalter herum kommt und sich ausbreitet und bereits ende Juli direkt nach dem Schlupf ausfliegt in einer neuen Region ab Ende Juli und nach der Überwinterung. So fliege ich also wieder, abgesehen von den letzten Wintermonaten, bis auf eine Sommerpause.  Sind sie ausgewachsen, machen sie sich auf die Suche nach einem geeigneten Platz zur Verpuppung und werden sich im Herbst, wie ich wieder entfalten.