Die Beratungen finden nach Absprache statt. Die Motivation, sich auf Neues einzulassen und sich spezifischen Themen zu stellen, wird vorausgesetzt.

Ziel der Sitzungen ist es, sich auf die gemeinsam festgelegten Themen einzulassen und sich damit auseinander zu setzen.

VERNETZUNG SYSTEMGESPRÄCH

Die Systemgespräche finden mit GesprächspartnerInnen im sozialen System statt.

Bezugspersonen wie Partner, Eltern, Kinder, Geschwister, Vor- und Nachinstitutionen, Beratungsstellen, Kostenträgern, Verwaltungen, IV-Regionalstellen und Behörden zwecks gemeinsamer Absprachen und Vereinbarungen.

Hilfe zur Selbsthilfe

Die mobile ambulante psychiatrische Pflege basiert zu einem grossen Teil auf Hilfe zur Selbsthilfe. Entscheidende Merkmale der Selbsthilfe ist Eigenbetroffenheit und das persönliche Handeln. Es geht dabei hauptsächlich um Folgendes:

Gemeinsames Leben

Reden und Handeln

Gemeinsames Lernen

Lösen von Alltagsaufgaben im Rahmen der Selbstorganisation

SACHHILFE

Die Gespräche und Hilfestellungen finden in Form von Einzelgesprächen nach Bedarf statt. Voraussetzung, zur Erhöhung der Eigenverwaltung ist der Wille zur Veränderung und die Bereitschaft sich auf Strukturen einzulassen. Die Sachhilfe basiert auf der Form des Coaching oder hat den Charakter eines Projekts, d.h. die Aufgaben werden vor- und nachbesprochen. Kurzfristige Zielvereinbarungen helfen im Vorwärtskommen. Es geht darum eine Haftungs- und Handlungskompetenz für sich zu finden.

Mögliche Themen sind:

Verhandeln mit; Behörden, Gläubigern, Arbeitgebern, Vermietern, Sozialhilfen. Etc.

Die Hilfe beruht auf Schulung, Beratung und Begleitung, die individuell angepasst wird.

Hilfe zur Zielerreichung

Ziel ist neben dem Erledigen der im Prozess nötigen Schritte, das kontinuierliche Wachsen als Selbst- und Fremdanerkennung.

 

Ich unterscheide grundsätzlich zwei Arten Sachhilfe: Die langfristige, also eher prozessbezogene Sachhilfe und in Gesprächen, die kurzfristige Fall-Sachhilfe.

Prozessbezogene Sachhilfe

Typische prozessbezogene Sachhilfe ist der eigenverantwortliche Umgang.

Fallbezogene Sachhilfe

Typische fallbezogene Sachhilfe z.B. ist die Beratung für ein einmaliges Vorgehen nötigen Vereinbarung. z.B. Die Exposition in eine Situation.

 

In beiden Fällen sind regelmässige Treffen mit Feedbacks und Aufgabenstellung nötig.

 

Die Arbeit in der Vernetzung

Bedeutet für mich die Vernetzung der verschiedenen Persönlichkeiten in ein erfolgreiches gemeinsames Ziel zu führen in einem Win- Win Klima, dass Sicherheit, Wirksamkeit, Wohlbefinden und Wirtschaftlichkeit bietet.

Die offene, transparente Zusammenarbeit mit Behörden, Ämtern, Ärzten, Vor- und Nachinstitutionen sowie Familienmitgliedern, Kostenträgern etc. ist für mich im Projekt eine wichtige Aufgabe. Je nach Situation der Klienten finden gemeinsame Gespräche statt. In allen Fällen werden klare Absprachen angestrebt und Doppelspurigkeiten vermieden.

 

BILDUNG

Dem Klientel steht Bildung offen und kann den individuellen Ansprüchen gemäss thematisiert werden wie:

Anleitung zu Lerntechniken, unter anderem zur Schaffung geeigneter Möglichkeiten der Selbstorganisation,

wenn möglich Projektarbeit

Sachhilfe bei bedarf und Kapazität

Hinführen zu öffentlichen Angeboten für Bildung oder Weiterbildung.

In Absprache mit der Betreuung und allen Beteiligten werden Wege gesucht die Finanzierung einleitend zu regeln. Im Allgemeinen unterstütze ich alle Bestrebungen, die realistisch und umsetzbar sind.

 

FÖRDERUNG

Die MAPP fördert alle Bestrebungen zur Genesung. Alle Angebote sofern sie in gemeinsamer Absprache als realistisch und verwirklichbar erachtet werden.

 

 

Die MAPP unterstützt die Klienten in allen Fragen der AEDL`s mit Rat und Tat. Es ist bewusst, dass auf die Euphorie der ersten Schritte meist die Ernüchterung folgt.

 

Stichwörter zur Beratung; Die Möglichkeiten, neue Wörter zu bilden, sind beinahe endlos. Und doch gibt es einige Lücken im deutschen Wortschatz, Dinge, Gefühle oder Stimmungen, für die es in der deutschen Sprache kein treffendes Wort gibt.

So fehlen z.B. Wörter für…das Gefühl, wenn einem erst nach dem Gespräch, also viel zu spät, die passende, schlagfertige Antwort einfällt.… das Stottern oder die peinliche Pause, wenn einem der Name des Gegenübers entfallen ist und man diesen mit Namen ansprechen oder einer dritten Person vorstellen soll.

… auf jemanden warten und immer wieder vor die Tür gehen, um zu sehen, ob er oder sie endlich erscheint.

… die Widerspiegelung des Mondes im Wasser

Und es ist oft die Kommunikation die uns fehlt, uns zu verstehen, zu geben: Hier ein paar Treff-ende Wörter; Wertfrei, Farbenfroh, Dynamisch, Gesundheit, Erfolg, Geborgenheit, Liebe, Strukturierung, Konfrontation, Gefühlsarbeit, Regression - Nach-Beelterung oder Re-Childing, Enttraumatisierung oder Entstressung, bzw. Wellness, Integrationsphase,  Vertrauenswürdig (Diskretion, Zuwendung/ Aufmerksamkeit, Anerkennung, Akzeptanz), fachlich/ sachliche Kompetenz, Sanktionsfreiheit, gewisse Distanz, Authentizität ("Echtheit", Kongruenz), transparente Parteilichkeit, Zuversicht, Kopfkino, Fingerspitzengefühl, Sehnsucht, Fernweh, Weltschmerz, Ohrwurm, Kummerspeck, Innere Schweinehund, Fremdschämen, Lebensmüde, Weichei, Erklärungsnot, Schnapsidee, Luftschloss, Fingerspitzengefühl, Kopfkino, Kopfstimmen, Zugzwang, 

Und dann gibt es ganze Psychosomatische Sätze, die Diagnostisch den Arzt ersparen würden, weil sie selbst erklärend sind, weil; 

 „Das größte Übel, das den Menschen befallen kann ist,

dass er schlecht über sich selbst denkt“

(J.W. von Goethe)

 wie zum Besipiel Psychosomatische Auswirkung von Glaubenssätzen wie;

  • ‚Ich habe so einen Druck auf der Arbeit’ = (Hypertonie I10.0, Hämorrhoiden K64)
  • ‚Es brennt mir unter der Haut’=  (Atopisches Ekzem L.20)
  • ‚Ich kann es nicht mehr hören’ =  (Tinnitus aurium H93.1)
  • ‚Ich kann nicht loslassen’ = (Asthma bronchiale J45)
  • ‚Es liegt mir schwer im Magen’ = (Magengeschwür K25)
  • ‚Ich erlebe nur schlechte Dinge’ =  (Diabetes mellitus E10)
  • ‚Es belastet mich’, ‚Es liegt mir auf den Schultern’ = (Bandscheibenschäden F50, F51)
  • ‚Ich mag da nicht mehr hingehen’ = (funktionellen Körperstörungen –  endogene Psychosen)
  • ‚Ich kann keine Rede halten’ = (Zittern, Herzrasen, Schwitzen, Atemnot – Soziale Phobie F40.1)
  • etc.

Die Komorbidität mit depressiven (affektiven) Störungen (F30-F39) oder Angststörungen (F40, F41) ist häufig.

Durch negative Gedanken wird das Immunsystem geschwächt . In der Psyche ist wohl auch eine Landkarte der Organe vorhanden. Mit negativen Suggestionen werden diese direkt angesprochen und Krankheiten können entstehen.

Es ist zu erkennen, dass die verknüpften körperlichen Symptome Aufschluss über die Lebenseinstellungen und auf die psychische Belastung Auskunft geben, ohne dass die Betroffenen dies wissen.

     ,,Heimat ist ein Gefühl und der Weg dorthin ist ein Ziel"!